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Was Schnelsen bewegt – Sommertour mit Dirk Kienscherf

Zuhören, nachfragen und miteinander ins Gespräch kommen: Am 27. August waren Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, und unser Wahlkreisabgeordneter für Schnelsen, Niendorf und Lokstedt Koorosh Armi in Schnelsen unterwegs. Bei drei Treffpunkten ging es um die Zukunft unserer sozialen Einrichtungen, das Freizeitzentrum und die Themen, die die Menschen im Stadtteil bewegen.

Soziale Einrichtungen: Wir dürfen nicht an den falschen Stellen sparen

Erster Treffpunkt war das KiFaZ Schnelsen Süd. Hier kamen wir mit Mark-Oliver Fischer vom Jugendclub Burgwedel, Kai Gärtner vom KiFaZ Schnelsen Süd, Claudia Brunner vom Verband Kinder- und Jugendarbeit sowie dem Flüchtlingsprojekt Burgwedel zusammen.

Im Mittelpunkt stand die Sorge, ob die Stadt die Einrichtungen auch künftig ausreichend finanzieren kann. Wir sehen die angespannte Haushaltslage und nehmen diese berechtigten Sorgen ernst. Gerade deshalb müssen wir genau hinsehen: Wir dürfen nicht an den falschen Stellen sparen.

Diese Einrichtungen sind ein wichtiger Teil unserer Quartiere. Sie schaffen Begegnung, begleiten Kinder und Jugendliche, unterstützen Familien und bieten verlässliche Anlaufstellen im Alltag. Hier entstehen Vertrauen, Zugehörigkeit und Zusammenhalt. Diese gewachsenen Strukturen gilt es zu erhalten. Wir behalten die Finanzierung im Blick und führen die Gespräche weiter.

Freizeitzentrum Schnelsen: Endlich kommt Bewegung in die Sache

Beim zweiten Treffpunkt sprach Geschäftsführerin Martina Polle mit uns über die Zukunft des Freizeitzentrums Schnelsen – eines der Herzstücke unseres Stadtteils. Seit Jahren warten wir darauf, dass es bei der Umgestaltung und der baulichen Zukunft mit Neubau beziehungsweise fachgerechter Sanierung vorangeht.

Nun ist endlich Bewegung in der Sache. Bereits vor der Sommerpause war Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) vor Ort. Auch Dirk und Koorosh haben sich bei der Sommertour noch einmal über den aktuellen Stand informiert. Derzeit werden die Kosten erneut überprüft und Möglichkeiten zur Anpassung ausgelotet.

Für uns bleibt klar: Das Freizeitzentrum braucht eine tragfähige Perspektive, damit es seine wichtige Arbeit für Schnelsen fortsetzen kann. Wir bleiben dran und informieren euch, sobald es Neuigkeiten gibt.

Geschwister-Töllke-Platz: Viele Themen, ein offenes Ohr

Zum Abschluss ging es auf den Geschwister-Töllke-Platz. Bei Kaffee und Kuchen nutzten viele Schnelsenerinnen und Schnelsener die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Von der Frohmestraße über den Wohnungsbau bis zur Schulbegleitung reichte die Themenpalette.

Wir haben zugehört, nachgefragt und die Anliegen mitgenommen. Denn Politik vor Ort beginnt damit, zu erfahren, was im Alltag gut funktioniert, wo Unterstützung fehlt und was sich verändern muss.

Vielen Dank an alle, die uns Einblicke in ihre Arbeit gegeben, ihre Sorgen angesprochen und ihre Ideen mit uns geteilt haben. Viele Gespräche. Viele Ideen. Viel Neues. Und eins ist klar: Das wiederholen wir.